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FCI-Nachwuchs scheitert im Pokal an der Abschlussschwäche TOP NEWS

Iserlohn. Gleich in der ersten Runde um den Westfalenpokal kam für die beiden Fußball-Nachwuchsteams des FC Iserlohn das Aus, sowohl die in der Landesliga spielenden A-Junioren als auch die Verbandsliga-B-Junioren scheiterten dabei an ihrer eigenen Abschlussschwäche.

 

 

A-Junioren: FC Iserlohn - Westfalia Rhynern 5:6 (2:2, 0:0) n. E. Erst im Elfmeterkrimi triumphierte der Konkurrent aus der Staffel 1 im Willi-Vieler-Stadion. „Wir sind selbst schuld“, suchte FCI-Trainer Christian Klein nicht nach Ausreden, denn seine Elf dominierte die Partie, versiebte aber eine Vielzahl an Chancen. Dadurch blieb Rhynern im Spiel und erzwang in der Schlussminute die Verlängerung. „Aus unserer Wahrnehmung war es ein klarer Abseitstreffer“, befand Klein, doch auch hier vermied er Schuldzuweisungen. „Wir hätten längst mit zwei oder drei Toren führen müssen.“

 

Die Gäste gingen überraschend in Führung, aber Iserlohn ließ sich nicht beirren und drehte binnen 120 Sekunden durch Schneider (24.) und Demir (26.) die Partie. Die Torschützen verpassten vor und nach dem Wechsel die mögliche Entscheidung, ebenso Viggiani, der in der Verlängerung allein auf das gegnerische Gehäuse zulief. Im Elfmeterschießen avancierte Iserlohns Schlussmann Klima zur tragischen Figur. Er wehrte drei Strafstöße ab, scheiterte aber selbst vom Punkt an seinen Pedanten. Wilke vergab anschließend den entscheidenden Elfmeter, nachdem zuvor Menard, Kernig und Schneider getroffen und Viggiani und Kulczycki vergeben hatten. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben umgesetzt, was besprochen war“, meinte Klein.

 

FCI: Klima; Menard, Mabrouk (108. Renneckendorf), Wilke, Kernig, Kulczycki, Demir, Toquera (90. Viggiani), Schneider, Pirincoglu (70. Veliqi).

 

B-Junioren: SSV Buer - FC Iserlohn 1:2 (1:1, 0:0) n.V. „Wenn man seine Chancen nicht nutzt, kann man auch gegen einen Kreisligisten ausscheiden“, kommentierte Trainer Sascha Clever das überraschende Aus.

 

Iserlohner Führungstreffer wird nicht anerkannt

Seine Mannschaft vergab reihenweise gute Möglichkeiten, ließ nur drei Chancen des Gegners zu, doch der nutzte zwei davon nach individuellen Fehlern der Gäste. „Das hätten wir besser verteidigen müssen“, meinte Clever, der eine von der ersten bis zur letzten Minute überlegene Iserlohner Mannschaft sah, die bereits nach drei Minuten traf. Doch der Unparteiische erkannte den Treffer von Barch nicht an. Aus Clevers Sicht war es eine klare Fehlentscheidung. Im zweiten Durchgang ging Buer unerwartet in Führung (52.), doch sechs Minuten später hämmerte Mavroudakis den Ball zum verdienten Ausgleich in den Knick. In der Verlängerung hätten die Iserlohner mehrfach alles klar machen können, ehe die Gelsenkirchener die Unzulänglichkeiten der Gäste im Abschluss bestraften. iol

 

 

FCI: Menard; Rommich, Gajewski (87. Rudolf), J. Michels, Schulte, Barch, N. Michels (41. Temelkov), Mavroudakis, Falcone (41. Urban), K. Uzun, Oikonomidis (41. Friese).

 

 

Quelle: IKZ